Soul - Discographie von D.J. Rogers
Ich gebe es zu: Als ich das erste Mal diesen Namen hörte, dachte auch ich zunächst an einen Discjockey ... nun, D.J. steht für die Vornamen DeWayne Julius.
D.J. Rogers begann seine Gesangskarriere als Jugendlicher bei Reverend James Cleveland, dem "King Of Gospel", der über 100 Alben eingespielt und nicht zuletzt auch den Soul nicht unerheblich beeinflusst hat. Auf fünf Tonträgern des L.A. Community Choir, der von Reverend James Cleveland geleitet wurde, wirkte D.J. Rogers mit. In den 60er Jahren arbeitete er viel als Session-Musiker für bekannte Künstler wie Bobby Womack und Billy Preston, 1970 schließlich bekam Rogers einen eigenen Plattenvertrag bei Shelter Records.
Durchgehendes Motiv auf seinen Platten ist das der "Message". D.J. Rogers' sagt über sich: "I was born to sing, not entertain." Dabei ist die Botschaft eindeutig: Liebe. Liebe besonders im religiösen Sinne. D.J. Rogers' erste musikalischen Erfahrungen finden ihren deutlichen Niederschlag in seinen Songs; seine Spielart des Souls wird getragen von Gospel-Einflüssen wie große Chöre. Zudem sorgen auch knackige Funk-Elemente für den typischen, kraftvollen D.J. Rogers-Sound. Erst wahre Größe bekommt dieser Sound allerdings dank des ausdrucksstarken und vielschichtigen Gesangs von Mr. Rogers. Ein mitreißendes Hörerlebnis, von dem zumindest ich nie genug bekommen kann!
Einige (auto-) biographische Details von D.J. Rogers enthält übrigens das Booklet der 1998 erschienenen CD "The Message Man", auf der Songs des Zeitraumes 1978 bis 1980 vereint sind.